Australien II

Opera I C . Opera II C

Gleichmäßig surren die Profilblöcke über den heißen Asphalt. Die Gedanken kreisen um die Entscheidung am Morgen, den Rückzug anzutreten. War es richtig oder nicht? Bald darauf hat die Sonne den Zenit erreicht und brennt unerbittlich. Man hat das Gefühl, das Gehirn kocht und der Körper brennt innerlich. Doch! Alles richtig gemacht! Nur raus aus dem Glutofen!
SHW II . SHW I
Über diese Grübelei erreichen wir die fast dreihundert Kilometer entfernte Tankstelle. Eine willkommene Rast, um die Gesäßmuskulatur zurecht zu rücken. Die Spritfässer werden entlüftet und die schattige Terrasse wird zum Erholen in Beschlag genommen. Eine Weile schauen wir dem Kommen und Gehen auf dem Rastplatz zu. Ein älteres Pärchen hält zum Tanken und bestaunt die Bikes. Aus sicherer Entfernung beobachten wir die Szene. Bald stehen beide bei uns. Anhand der Bikerausrüstung sind wir unschwer auszumachen. Es folgt der übliche Fragekatalog. Wir berichten von unserem Misserfolg. Den Uluru haben wir bei 48° Celsius nicht erreicht. Das Pärchen hat uns vor drei Tagen bereits überholt und ist nun wieder auf dem Heimweg. Brenton hat Mitleid mit uns und erinnerte sich an seine erste Tour zum Uluru. Er hatte es auch nicht geschafft und benötigte ebenfalls einen zweiten Anlauf. Umgehend erkundigt er sich nach unserer nächsten Nächtigungsmöglichkeit. Wir wissen es nicht und lassen uns treiben. In Gedanken stelle ich mein Zelt bereits am Salzsee auf, den wir bald erreichen werden. In wie weit dies möglich sein wird, ist mir jedoch nicht bekannt. So bespricht sich Brenton mit seiner Frau Diane und lädt uns für diesen Abend zu sich nach Hause ein. Schlagartig fliegt die Hitze aus meinem Kopf. Ich krame umgehend die Karte hervor. Rasch wird der Ort der Einladung gefunden. Volltreffer! Das passt! Die Ranch liegt genau auf der Route die wir fahren wollen. Auch verkürzt es die Fahrtstrecke um ca. sechzig Kilometer bis zu den Flinders Ranges, falls der Salzsee nicht trägt. Eine willkommene Einladung. Endlich wieder einmal in einem richtigen Bett schlafen! Außerdem ist eine Dusche ebenfalls eine Verlockung. Wir verabreden uns für den späteren Abend, da wir unbedingt auf die Salzseen wollen. Beide fahren davon. Was ist der Tag schön! Mit neuer Energie schwingen wir uns auf die Bikes. Das Gas wird aufgedreht, und ein Pfeifen auf den Lippen lässt uns umgehend die Salzseen erreichen.
Salzsee II . Salzsee I
Blendend weiß erkennen wir diese schon von weitem. Faszinierend beginnt die Salzkruste direkt auf dem Sand. Ein paar Spuren befinden sich auf dem Salz. Uns zieht nun jedoch nichts mehr in das weite weiße Salz hinaus. Die Einladung wiegt mehr. Deshalb reissen wir mächtig am Gaskabel. Einige Kilometer müssen noch vernichtet und hinter uns gelassen werden. Den Weg kennen wir bereits. In bester Erinnerung ist ebenso der bereits gequerte Harrocks-Pass. Voller Freude wird dieser wieder gestürmt. Fahrvergnügen pur. Nach unendlich erscheinenden Kilometern geradeaus folgt eine willkommene Kurvenorgie.
Harroks III . Harroks IV
In diesem Kurvengeschlängel erreichen wir endlich Wilmington. Ab hier gibt eine handgezeichnete Karte von Diane den Weg vor. Über staubige Pisten finden wir die Ranch am Rand der Berge. Brenton erwartet uns bereits. Wir sind glücklich, nur die Kofferinnentaschen mit der Bekleidung ins Haus zu nehmen. Diane zeigt uns unser Schlafzimmer und bereitet das Abendbrot vor. Nach dem Duschen sitzen wir alle zusammen und verbringen einen Abend, der viel zu schnell vergeht. Der Start am nächsten Morgen zieht sich in die Ewigkeit. So richtig können wir uns nicht mit dem Gedanken anfreunden, diesen wunderbaren Ort zu verlassen. Der Abschied fällt von diesen liebenswerten Menschen sehr schwer. Am Nachmittag geht kein Weg mehr am Aufbruch vorbei. Tina stehen Tränen in den Augen. Wahrscheinlich wird es kein Wiedersehen geben, es wäre jedoch schön. Mit diesem Gedanken starten wir durch auf den staubigen, welligen Pisten. Gelbe Felder säumen die Offroadpiste, die Landschaft öffnet sich. Weit am Horizont sind Berge zu sehen.
Wilmington I . Wilmington II
Unmittelbar darauf brausen wir durch einen riesigen Talkessel. Bald ist der Ort Hawker erreicht. Der Blinker wird gesetzt, um das Zentrum zu erreichen. Ein letzter Tankstopp, da die Karte eine nächste Tankstelle vermissen lässt. Kaum sind die Spritfässer gefüllt, stehen Petra und Wolfgang bei uns. Sie wollen ebenfalls in die Flinders Ranges Nationalpark. Ein kurzer Smalltalk sollte es werden. Doch nachdem sich herausstellt, dass Petras Verwandtschaft im Heimatnachbarort wohnt, wird die Welt auf einmal sehr klein. Wir verabreden uns in den Flinders Ranges. Da wir in der Tankstelle vor den vielen Kängurus am Wegesrand gewarnt wurden, laufen die Bikes im ruhigen Touringmodus. Der Pick Up der beiden ist schnell aus unserem Blickfeld verschwunden. Die Roohs liegen am Straßenrand im Schatten und springen aufgeschreckt vor dem Bollern der Einzylinder davon. Am Anfang zählen wir sie, lassen es jedoch sein, da es einfach zu viele sind. Langsam rollen die Räder durch das hügelige Asphaltband und erreichen Wilpena im Nationalpark.
Wilpena I . Wilpena II
Schnell sind die Heringe des Zeltes im Erdboden versunken, da schaut schon eine Kängurumutter mit ihrem Baby bei uns vorbei. Was für eine Begrüßung. Den Tag lassen wir im Pool ausklingen und schauen dem Treiben der vielen Roohs zu, die hier zu Hause sind.
Mit mächtig wehenden Staubfahnen fliegen wir am folgenden Morgen dem Arkaroo Rock entgegen. Die uralten Felsmalereien der Aborigines vom Stamm der Adnyamathanha wollen in Augenschein genommen werden. Dazu müssen die Motorradstiefel ein wenig als Wanderschuhe missbraucht werden. Unter einem riesigen Felsvorsprung bestaunen wir die Kunstwerke. Beeindruckt verweilen wir vor diesem magischen Ort. Die alten Felsmalereien zeigen Reptilien, Menschen, Vogelspuren, schlangenartige Linien und Blätter in weißen, gelben, roten und schwarzen Pigmentfarben.
Wilpena III C . Wilpena IV C
Wilpena Pound wurde in der Traumzeit der Aborigines von zwei riesigen Akurra-Schlangen geformt. Tief beeindruckt ziehen wir weiter zum nächsten heiligen Ort. Der Sacred Canyon weist ebenfalls alte Kunstwerke auf, die in den Stein gehauen wurden. Diese sind jedoch schwerer zu erkennen, da sie unmittelbar dem Wetter ausgesetzt sind. Nach einer kleinen Wanderung durch das trockene Flussbett wird es wieder Zeit für ein wenig Fahrtwind. So erdferkeln wir durch die Flinders Ranges, queren das Gebiet der Bunyero- und Brachina-Gorge, um dann in einem fast ausgetrockneten Flussbett das noch verbliebene Wasser zu teilen. Interessante Felsformationen fliegen in einem Auf und Ab einer Achterbahn vorbei.

Wilpena VV . Wilpena VI

Wilpena VIII . Wilpena VII
Viel zu schnell vergeht die Zeit. Das mitgeführte Trinkwasser neigt sich dem Ende zu. So entern wir den Campground und spülen einiges an Staub aus den Kehlen. Der Pool bringt Abkühlung für die hitzigen Körper. Nach ein paar Tagen Erholung zieht es uns nun weiter. So verlassen wir die bergige, bewaldete Region, um durch wellige, trockene Natur zu rollen Eine Emu Mutter mit acht Jungen kreuzt unseren Weg. Ein Bremsmanöver verhindert unfreiwilligen Körperkontakt. Die Straße zeigt, wie mit einem Lineal gezeichnet, auf den nächsten Hügel, um kurz vorher einen Haken zu schlagen. In ein paar Kurven umkreisen wir den Hügel, nach dem ein riesiger Talkessel beginnt. Wir entfernen uns immer weiter vom Outback, merken es an der Umgebung. Das Gelb der vielen abgeernteten Kornfelder und das Grün der Bäume ist eine willkommene Abwechslung nach der ausgedörrten Monotonie. Es wird zusehends grüner. Reben stehen am Straßenrand. Wir queren das Weinanbaugebiet von Clare Vale, machen einen Abstecher über Adelaide, um abends durch eine Alleenstraße in Hahndorf einzutreffen.
Hahndorf I . Hahndorf II
Der Ort ist der Inbegriff für deutsche Gemütlichkeit. Fachwerkhäuser, spitztürmige Kirchen, Kastanien- und Eichenbäume säumen den Straßenrand. 1839 wurde die Stadt von fünfzig religiös verfolgten preußischen Lutheranerfamilien gegründet und damit die älteste noch existierende deutsche Siedlung in Australien. Hier wird das Deutschtum hochgehalten und augenscheinlich auch gerne von den Australiern angenommen. Die Straßen sind voll von Menschen. Die Grenzen von Kitsch, Kunst und Hipp verwischen. So hat auch einiges des deutschen Handwerks hier seinen Fortbestand. Fleischer und Bäcker müssen sich um Kunden keine Sorgen machen und werden gut frequentiert. Ihre Produkte genießen einen guten Ruf im Land. Allerdings wird das restliche Brauchtum auf einige Kulturkreise reduziert. Bayern ist Deutschland und die Erzgebirgische Kunst ist Weihnachten.
Hahndorf III . Hahndorf IIII
Da flüchten wir dann doch lieber mit unseren KTM´s in das Barrossa Valley. Ein paar Leitplanken mit Unterfahrschutz fallen ins Auge. Hier wird die Motorraddichte höher. Wir sind auf dem richtigen Weg. Unzählige Schräglagen später stehen wir am Whispering Wall. Die Staumauer wurde zur Trinkwasserversorgung der Bevölkerung zwischen den Jahren 1899 und 1903 erbaut. Durch die Wölbung entstand nebenbei eine hervorragende Akustik. Ein Wort, welches in normaler Lautstärke an die Wand gesprochen wird, hört man am anderen Ende der Staumauer glasklar. Es hat den Anschein, als befände sich in der Mitte der Staumauer ein Lausprecher. Kinder und auch Erwachsene haben hier sichtbar Spaß daran. Kurz darauf lauschen wir doch lieber dem Brummen der Einzylinder. Die Straße führt mitten durch unzählige Weinfelder. Das Tal der Reben hat eine Länge von 25 Kilometer. In der Breite misst es 8 Kilometer. Ein Weingut folgt dem anderen. Wir können jedoch nicht einkehren, da wir noch ein wenig durch die Region stöbern wollen. Ein paar Straßen weiter ziehen wir die Zündschlüssel an einer Küferei ab. Hier werden Weinfässer hergestellt und auch alte wieder in Schuss gebracht. Simon erzählt uns viel über die Herstellung und Reparatur. Zwei Küfer hat er beschäftigt. Jeder stellt sein Fass vom Anfang bis Ende selbst her. Eine Lehre als solches gibt es nicht. Ebenso ist es sehr schwer, Menschen zu finden, welche dieses Handwerk ausüben wollen. Bis zu vier Jahren dauert die betriebsinterne Ausbildung. Dansch sollte jeder Handgriff sitzen und auch das riesige 600 Liter Fass nicht für Schrecken sorgen. Das Holz wird aus Pennsylvania und Frankreich eingeführt. Das fertige Endprodukt findet dann den Weg in die Ursprungsländer zurück. Nur einige verbleiben im Land. Gerade wird ein altes Fass wieder instand gesetzt. Erst nach fünfundzwanzig Jahren bestand Renovierungsbedarf. Auf solch eine lange Standzeit wollen wir nicht warten und schwingen uns auf die Bikes, um in kühnen Kurven den Mengeler Hill Lookout zu erreichen. Von hier oben hat man einen fantastischen Blick auf die Weinregion. Das Tal von Tanunda liegt uns zu Füßen.
BV I . BV II
Eine kurze Rast muss reichen, um dann weiter an den Rebenstöcken vorbeizufliegen. Ein erneuter Zwischenstopp erfolgt in Angastan, um Käse in der Cheese Company zu verkosten. Die Wahl eines Favoriten fällt schwer. Jedoch macht letztendlich ein kleiner Ziegencamembert das Rennen und verschwindet im Seitenkoffer. Wir fahren weiter, um kurz darauf Woodside im Rückspiegel verschwinden zu lassen. Der Tag klingt mit dem leckeren Käse und einem mundigen Glas Wein aus.
Heute ziehen wir weiter und müssen Kilometer vernichten, um unser nächstes Ziel zu erreichen. Die Great Ocean Road ist noch weit entfernt. So packen wir früh morgens unsere Ausrüstung zusammen, queren den Dukes Highway, um dann in den Princes Highway einzubiegen. Nun folgt die Straßenführung immer am Meer entlang. Ein rosa Salzsee lenkt die Blicke einen kurzen Moment ab. Die Straße wird nun zwischenzeitlich von hohem Buschwerk eingefasst. Sie führt mitten hindurch. Der Seitenbewuchs zeigt sich gerade geschnitten wie eine Hecke. Einzelne Bäume sehen aus wie skurrile Kunstwerke und lassen unschwer auf die hier vorherrschende Windrichtung schließen. Eine willkommene Pause ist der Ort Mount Gambier. Nicht die Stadt zieht uns in ihren Bann. Vielmehr will der 75 Meter tiefe Blue Lake bestaunt werden. Ab November erstrahlt er in unglaublich intensiven Kobaltblautönen.
Blue Lake I . Blue Lake II C
Wer diesen See ab März besucht, wird enttäuscht sein. Graugrün zeigt es sich dann dem Besucher. Verantwortlich für die Farbverwandlung sollen Kalziumkristalle sein, die sich im Sommer bilden. Diese absorbieren alle Farben, außer dem intensiven Blau. Im Herbstwasser lösen diese sich wieder auf und das leuchtende Blau verschwindet. Auch wir entschwinden und lassen die Räder laufen so lange der Tag noch Licht schenkt. Die Sonne berührt den Horizont. Es wird Zeit, sich ein Nachtlager zu suchen. Im Lower Glenelg National Park werden wir fündig. Ein herrlicher Platz direkt am Fluß, inmitten einsamer Natur und vielen Vögeln lässt den Tag ausklingen.
Camp I . Camp II
In aller Frühe brechen wir auf. Der Tag wird lang. Die Pausen sind heute nach Sehenswertem eingeteilt. Zuerst setzen wir den Blinker in Port Fairy. Das hübsche Küstenstädtchen durcheilen wir schnell. Direkt am Hafen lehnen die Bikes dann auf den Seitenständer. Über eine Fußgängerbrücke erreichen wir die Insel Philipp Island, um kurz darauf mitten in einer Kolonie der geschützten Kurzschwanz-Sturmtaucher zu stehen. Die Vögel besuchen diese Insel jedes Jahr von Oktober bis April. Bänke laden zum Verweilen und Beobachten ein. Wir können jedoch nicht lange bleiben. Schade, der Ort wäre bestimmt noch so manche Entdeckung wert. Die Straße führt unspektakulär immer an der Küste entlang. Bald darauf wird Warrnambool mit seinen historischen Gebäuden werreicht. Uns zieht das Freilichtmuseum Flagstaff Hill Maritime Village in seinen Bann. Eine historische Hafensiedlung mit vielen alten Wohn- und Handwerksgebäuden wurde hier nachgebaut. Steinerne Festungsanlagen mit seinen Kanonen aus dem Jahre 1887 sind zu bestaunen. Wir vertreten uns die Beine, jedoch macht sich eine innere Unruhe bemerkbar. Hier an der Shipwreck Coast befindet sich die Great Ocean Road schon fast in Sichtweite. Auf die Bikes und los. Ein paar Gasstöße später biegen wir in einem weiten, schnellen Kurvenradius auf die magische Straße ein. Sofort rückt die Bay of Islands in das Blickfeld und schmeichelt das Auge. Mit aller Kraft donnern die mächtigen Wellen des Südpolarmeeres an die Klippen. Eine riesige Wassergischt hüllt die Szene in Nebel.
GOC I C . GOC II C
Zutiefst beeindruckt folgen wir einer der berühmtesten Straßen der Welt, lassen die anderen spektakulären Felsformationen vorerst rechts liegen, um endlich in Port Campbell nach zwei Tagen Fahrt anzukommen. Ein Platz ist schnell gefunden. Im Schatten der Buschlandschaft stellen wir unsere textile Behausung auf.
Die vielen Kilometer zollen dem Motor Tribut. Er schreit förmlich nach frischem Motorenöl. Schnell ist die Tankstelle am Ortseingang gefunden. Wir haben nicht nur Öl und Filter im Gepäck, sondern auch ein Motorradkennzeichen. Allan sammelt Autokennzeichen aus aller Welt. Stolz zeigt er uns aus Kanada ein altes Blechschild. Es hat zweiundneunzig Jahre auf den Buckel. Viele andere Nummernschilder werden gezeigt und ein jedes hat seine eigene Geschichte. Schnell wird unser Neuankömmling an die Wand geschraubt.
Allen I . Allen II
Uns steht nun die gesamte Werkstatt zur Verfügung, und ich schaue die Bikes durch. Ein neuer Kunde betritt den Laden und spricht in Deutsch zu seiner Frau: „Schau mal, sogar ein Kennzeichen aus Kassel!“ Darauf antworte ich ebenfalls in Deutsch: „Ja, das haben wir gerade mitgebracht!“ Die Verwirrung ist perfekt und es stellt sich heraus, dass die beiden ebenfalls aus Kassel kommen. Wir bringen mit unserer Anwesenheit richtig Schwung in den Laden. Allans Freunde schauen vorbei, um uns die Hand zu schütteln. Es herrscht plötzlich ein reges Treiben. Allen erzählt von seinen Plänen, die deutschsprachigen Regionen in Europa zu bereisen. Er zeigt mit glänzenden Augen einen sehr seltenen, alten Pick Up von Subaru. Irgendwann sind auch die Bikes für die nächsten Kilometer fit und wir brechen auf. Wir wollen die berühmten Felsformationen bewundern. Die atemberaubende Szenerie der Küstenstraße lenkt von den Kurven ab. So setzen wir den Blinker bei The Grotto und bestaunen die Kunstwerke der Natur. Andere eigenwillige Formationen werden nun angesteuert. Eine nach der anderen wird in Augenschein genommen und bestaunt. Loch Ard Gorge, The Razorback, Thunder Caves und Broken Head werden auf unserer Do it Liste abgehakt.
GOR II C . GOR I
Zum Schluß stehen wir begeistert vor den 12 Aposteln und bewundern den Künstler Natur. Es ist an der Zeit, sich dem langsam meldenden Magen zu widmen. So fahren wir wieder zurück nach Port Campbell und gönnen uns die Gaumenfreuden. Der Abend bricht herein, und ich ziehe noch einmal los. Den Sonnenuntergang an den 12 Aposteln muss ich erleben! Rechtzeitig sichere ich mir einen Standort. Ich bin jedoch nicht allein. Eine Reisegruppe hat die Sundowner Tour gebucht und leistet mir Gesellschaft. Mit großem Oh und Ah versinkt die Sonne im Meer, taucht vorher die Felsen in ein zartes rotes Licht, um nach ihrem Verschwinden die Felsen im kalten blauen Licht dastehen zu lassen.
GOR III C . GOR IV C
Die Reisegruppe zieht von dannen. Ich genieße die Einsamkeit und werde mit einem Bonus belohnt. Pinguine kommen aus dem Wasser und suchen sich ein Nachtlager. Diese abendliche Wanderung genieße ich in vollen Zügen, trete in der Nacht den Rückzug an. Am Zelt angekommen, hörte ich Tina schon von weitem rufen, ich solle am Zelt kräftig rütteln. Ich denke, es wird schon seinen Grund haben. So folge ich sofort dieser Anweisung. Kräftig gerüttelt und dann rein! Umgehend wird das Geheimnis gelüftet. Ich sollte auf DIE Schlange aufpassen! Schlagartig bin ich hellwach. Ein komisches Gefühl macht sich in mir breit. Nun wird doch vorsichtiger das Zelt geöffnet. Nichts zu sehen. Die Aufklärung folgt: Eine Schlange sei durchs Vorzelt geschlängelt. Na dann, gute Nacht!
Schlange II . Schlange III C
Die Zeit vergeht viel zu schnell an diesem schönen Ort. Das Zelt wird eingepackt, und tanken bei Allan die Bikes auf. Wir lassen unsere Adresse da, um uns dann endgültig zu verabschieden. Vielleicht gibt es ein Wiedersehen auf seiner Europatour. Das Cockpit zeigt nach Osten, der Küste folgend. Ein paar Kurven später verlassen wir sie nach den zwölf Aposteln. Nunmehr wird uns klar, warum alle Motorradfahrer von dieser Straße schwärmen. Endlich ist dynamisches Kurvenschwingen angesagt. Die äußeren Reifenflanken bekommen zum ersten Mal nach tausenden Kilometern Asphalt zu spüren. Die Motorraddichte wird schlagartig höher. Chopper und Supersportler teilen sich die Straße. Selbst Bikertreffpunkte sind unschwer auszumachen. Die Bikes werden von Kurve zu Kurve gescheucht, um nach der Kurvenhatz am Johanna Beach zu verstummen. Wenn die Wellen am Bells Beach für den berühmten Rip Curl Pro-Surfwettbewerb nicht mitspielen, weicht man auf diesen Strand aus. Wir genießen die Brandung und die Dünen. Das Rauschen des Meeres ist weit zu hören.
GOR VI . GOR VII C
Ein paar Kurvenschrägen weiter biegen wir zum Cape Otway ein. Kurz vor dem Leuchtturm rauschen wir durch einen Eukalyptuswald. Hier kann man in freier Natur die niedlichen Koalas beobachten. Die Zeit vergeht viel zu schnell, und wir rollen die Great Ocean Road weiter auf. Fantastische Ausblicke auf Felsformation, die Brandung des Meeres und schöne Städtchen wechseln sich ab. Wir lassen die Bikes durch jede Kurve genussvoll rollen und folgen einer Einladung von Petra nach Melbourne, kämpfen uns durch die vielen Schnellstraßen, um dann über eine gigantische Brücke hoch in der Luft ins Zentrum zu gelangen. Ein paar Straßen weiter und wir haben das Häuschen in einer Eigenheimsiedlung gefunden. Die Biker Petra & Dan heißen uns willkommen, und wir ziehen durch Melbourne. Den Abend und das leckere Essen genießen wir in vollen Zügen. Leider vergeht er viel zu schnell, und wir fallen todmüde in die Betten.
Am nächsten Tag entscheiden wir uns, noch einmal an die Great Ocean Road zurück zu kehren. Was für ein toller Flecken Erde mit seiner betörenden Küstenstraße!
GOR VIII . GOR VIIII
So verwöhnen wir uns mit ein paar Tagen Müßiggang und lassen uns in den Tag treiben, um dann dieses beeindruckende Teerband ostwärts zu verlassen, drücken die Lenker in die Kurven nach Queenscliff und entern umgehend die Fähre. Am Oberdeck sitzen wir in der Sonne und spüren den Wind in den Haaren. Genießen die Fährfahrt an der Küste entlang nach Sorrento und saugen den anderen Blickwinkel genussvoll in uns auf. Nachdem die Bikes wieder festen Boden unter dem Profil haben, wird schnellstmöglich die Stadt verlassen. Einige Kilometer liegen wieder vor dem Lenker, rollen ein Stück der Schnellstraße, um dann auf kleinen Straßen weiterzufahren. Den Abzweig Phillip Island zum Grand Prix Racing Circuit lassen wir rechts liegen. Ein Rennen findet zur Zeit nicht statt. Daher setzen wir den Blinker und rollen über kleinste Straßen auf den Bergkuppen entlang in Richtung Wilsons Promontory National Park.
WPNP I . WPNP II
Einen schönen Stellplatz finden wir bei Cape Liptrop direkt am Meer. Morgen feiert Australien National Day. Auf dem Platz wird mächtig aufgerüstet. Hängerweise wird das Brennholz für die vielen Lagerfeuer herbeigeschafft. Plätze werden für Freunde, Bekannte und Verwandte freigehalten. Fahnen, Papierwindmühlen werden überall befestigt, und die Kinder bekommen die Nationalfarben auf die Haut aufgemalt. Bis in die Morgenstunden geht die Party. Die letzten Gäste finden erst bei Sonnenaufgang ein Ende. Was für ein Nationalstolz, der hier zelebriert wird! Wir lassen es ebenfalls entspannt angehen, genießen die nun einkehrende Ruhe, welche nur von dem Tosen der Brandung eingerahmt wird. Lassen uns in den folgenden Tagen treiben, besuchen den bergigen Nationalpark und kurven zur Norman Bay, liegen dort den ganzen Nachmittag am Strand und schauen den Surfern zu. Wie ist das Leben schön!
Jedoch neigt sich die Reise dem baldigen Ende zu und die Bikes müssen langsam wieder in Richtung Sydney getrieben werden. Die Karte wird unser Ratgeber. Die Worte von Petra kommen mir in den Sinn. „Es geht keine fünfzig Meter geradeaus!“. Daher ist die Route schnell ausgearbeitet. Wir brechen auf. Die Entfernungen jedoch sind gigantisch. Ein Zwischenziel muss her. Buchan heißt es. Bekannt geworden ist diese kleine hübsche Ortschaft durch das verwinkelte Kalksteinhöhlensystem. Seit 1913 auch für Besucher zugänglich. Hier am Rande der Ausläufer der Snowy Mountains sagen sich Fuchs und Hase Gute Nacht. Das ist genau das, was wir wieder suchen.
Buchan I . Buchan II
Die Einsamkeit der Natur finden wir inmitten des Busches am Zusammenfluss von Buchan- und Snowy River. Snowy hört sich kalt an, der Fluß lädt jedoch zum Baden ein, da er mit warmen Wasser auftrumpfen kann. Wassersportler haben hier ihr Revier gefunden und sind neben uns die einzigen Gäste. Abends rauchen die Lagerfeuer bis in die Nacht hinein. Lindsday und Tom sind unsere Nachbarn. Gemeinsam bereiten wir über dem Feuer ein leckeres Abendmahl und werden ausreichend mit Empfehlungen zur Region versorgt. Mit unzähligen Ratschlägen starten wir den Tag durch den Snowy River Nationalpark in Richtung Norden. Dazu müssen einige Meter auf befestigten Weg zurückgelegt werden, um uns in die Berge hinauf zu bringen und biegen ein in einen mit Gravel Road gekennzeichneten Track. Was für ein Offroad Tag.
Offroad Tag I . Offroad Tag II
Die Piste schwingt sich immer weiter hinauf bis zum Wheela Pass, um dann weiter an einem steilen Hang hinabzuführen. Die in den Fels gehauene Piste belohnt mit Weitblick. So folgen wir den Bergflanken in einem ständigen Auf und Ab. Eukalyptusduft wabert durch die Luft, so dass die Berge in der Ferne einen leichten Blauschimmer erhalten. Nun schottern die Stollen auf einem Bergrücken entlang. Mit einem letzten Haken kann dann der Snowy River tief im Tal gesichtet werden. Weit oberhalb rollen wir einige Kilometer parallel zu ihm, um dann mit einigen Serpentinen hinunter zur mächtigen Mc Killpos Bridge zu gelangen. Die Holzbrücke ist 255 Meter lang und beim Befahren spürt man die Bewegungen dieser Konstruktion. Riesig spannt sie sich hoch über den Fluß, um den Weg dann wieder in den Busch verschwinden zu lassen.
MC Killops I . MC Killops II
Über den Snowy River Trail steuern wir wieder zu unserem Lager zurück. Geckos sonnen sich auf dem Weg. Einige sind besonders mutig und huschen erst im allerletzten Moment davon. Auf dem Campground steht nun unser Zelt ganz allein da. Wir nutzen die Ruhe und leben in den Tag hinein. Die Bikes werden durchgesehen. Mit Entsetzen müssen wir feststellen, dass Tinas SW-Motech Trägersystem gebrochen ist. Damit sind die nächsten Offroad Pisten gestrichen.
Nachdem der Träger notdürftig repariert wurde, brechen wir unser Lager ab und ziehen weiter Nordwärts. Nun soll endlich Petras Empfehlung aufgerollt werden. Der Abzweig zum Great Alpine Way ist schnell in Omeo gefunden. Vorher müssen wir jedoch die Vorräte ergänzen. Dazu klappen die Seitenständer neben zwei Reitpferden vor dem Lebensmittelladen aus. So etwas gibt es noch. Die Reiter wohnen im Busch und besorgen ihre nötigen Lebensmittel auf dem Pferd. Ein kurzer Smalltalk muss reichen, da der Weg noch lang und kurvig sein wird.
Omeo I . Omeo II
Wir erfragen noch die Befahrbarkeit, da uns Warnungen vor den Waldbränden ausgesprochen wurden. Der Weg ist frei. Es dauert nicht all zu lang, da jagt eine Kurve die andere. Die geraden Abschnitte lassen am Anfang noch ein Hochschalten bis in den letzten Gang zu. Je höher wir kommen, werden die Radien in unterschiedlichster Form unter die Stollen abgespult. Von U-Kehren bis zu den ewig langen kreisrunden Bögen ist alles geboten. So erreichen wir das Hochplateau Dinner Plain und dann mit vollem Schwung in Augenhöhe mit den anderen Gipfeln zu fahren. Auf Mt. Hotham haben wir eine spektakuläre Aussicht auf die Gebirgslandschaft und können von weitem die Rauchfahnen der Waldbrände sichten.
Mt. Hotham I C . Mt. Hotham  II
Mit kräftigen Gasstößen schwingen wir uns auf der anderen Seite kurvenreich in die Tiefe, folgen ein wenig einen Bergrücken, um dann den immer enger werdenden Kurven zu folgen. Das Getriebe wird nur noch um den zweiten und dritten Gang bemüht. Die Mittellauffläche des Reifens muss nur zum Umlegen der Maschine herhalten. Der letzte Staub von den seitlichen Profilblöcken radiert nun ab. Der Rauch der Brände kommt näher. Es sind die ersten Feuerbekämpfungsfahrzeuge zu sehen. Weiter talwärts steigt der Rauch direkt an der Fahrbahn auf. In jeder Parkmöglichkeit stehen die Brandbekämpfer. Der Löschhubschrauber schicken Unmengen des kostbaren Nass neben uns in das Tal. Nichts wie weg hier, ehe wir mitten drin stehen.
Auf kleinsten Pisten wird das Dargo High Plains gequert. Kurz darauf rollen wir am Lake Hume entlang. Eine seltsame Kulisse. Kahle Baumstämme ragen aus diesem See heraus. Der Blinker zeigt in Richtung Alpine Way. Die Straße wird immer schmaler. Teilweise wurde diese in, sowie durch den Fels gehauen. Eine Sicherung fehlt streckenweise am steilen Hang. Nur die Bäume könnten einen freien Fall bremsen. Nichts für Menschen mit Höhenangst, da es scheinbar unendlich in die Tiefe geht.
Alpine Way I C . Alpine Way II
Am späten Abend erreichen wir erschöpft den Campground Geehi Rest Area. Hier gehen wir wieder mit den Kängurus zu Bett und stehen ebenfalls mit ihnen auf, um den Kosciusko Nationalpark zu erkunden. Kurven ohne Ende weisen den Weg in Richtung Charlotte Pass, queren den Lake Jindabyne, um immer weiter an Höhe zu gewinnen.
Lake Jindabyne I . Lake Jindabyne II
Es sind die ersten Skilifte zu sichten. Viele Orte sind auf Wintertourismus ausgelegt und befinden sich nun im Sommerschlaf. Die Luft wird immer kühler und geht frisch durch jeden Lüftungsschlitz. Umgehend knöpfen wir die Membrane in die Stadler Bekleidung. Die Natur wird mit den Augen aufgesaugt und erinnert an Norwegen. Weiter stürmen wir den höchsten befahrbaren Pass Australiens entgegen. 1835 Metern Höhe zeigt ein Schild am Charlotte Pass.
Charlotte Pass I . Charlotte Pass II
Von hier kann man den höchsten Berg sichten. Mit 2228 Metern überragt der Mt. Kosciusko weit sichtbar die fantastische Berglandschaft. Einige Snow Gums wachsen hier oben. Die Aborigines glauben, dass die Seele ihrer Ahnen in den Snow Gums weiterlebt.
Wir tanzen im Takt der Straßenbögen weiter. Im Kurvenrausch wird leider der Nationalpark verlassen. Die Landschaft wird flacher und führt durch Farmland. Canberra wird gequert, um vorerst unspektakulär dem nächsten Ziel entgegen zu lenken. Die Straße verengt sich zusehends. Im Hochgefühl einer Achterbahn rollen wir urplötzlich dem Tal entgegen. Ein paar Kurven noch, dann steht der nächste Berg steil vor dem Lenker. Ein schwarzes schmales Loch führt mitten hinein. Steile Felsen rauschen rechts und links eng am Lenker vorbei. Kurz darauf öffnet sich die Höhle und eine riesige Kuppel saugt uns auf. Wir stehen inmitten einer riesigen Tropfsteinhöhle. Durch diese darf man sogar noch mit dem Motorrad hindurch fahren!
Jenolan Caves I . Jenolan Caves II
Was für ein fantastisches Erlebnis! Die Jenolan Caves gehören zu den größten und komplexesten Kalksteinhöhlensystemen weltweit. Diese schätzt man auf ein Alter vor mehr als 430 Millionen Jahren und mehrere Höhlen laden zum Besuch ein. Wir entschwinden in die Tiefe der Finsternis, an gigantischen Tropfsteinen vorbei schlendernd und toll beleuchtete Tropfsteinvorhänge bestaunend. Ein schmaler Weg führt direkt am unterirdischen Fluss entlang, den man nur über steile Treppen erreicht. Nach zweieinhalb Stunden unter Tage erreichen wir wieder die gigantische Eingangshalle.
Das nächste Highligt liegt nicht weit entfernt. Eine kleine, enge Straße schlängelt sich am Hang entlang. Enge Kurven bremsen den Fahrspaß sachte ein. Unverhofft kann schon einmal ein Känguru oder Auto im Weg stehen. Daher lassen wir die Motorräder vorsichtig rollen, queren sanfte Hügel, um dann mitten in Katoomba die Bikes auf dem Seitenständer abzustellen. Ein paar Schritte müssen noch auf die riesige Aussichtsplattform gemacht werden. Unmittelbar am Abgrund des riesigen Canyon geht der Blick auf die Three Sisters. Den legendären blauen Dunst der Blue Mountains kann man in der Ferne sichten. Ein majestätisches Panorama liegt uns zu Füßen.
Three Sisters I C . Three Sisters II C
Stundenlang sehen wir uns im Farbenrausch der blauen Berge satt, spazieren am Fuße der Schlucht durch den Regenwald und genießen die Stunden im Ort. Der Tag des Aufbruchs rückt immer näher. Dieses Mal müssen wir los. Von wollen kann keine Rede sein. Ein letztes großes Ziel auf unserer Traumzeit-Tour will noch erkundet werden. Die Reiseausrüstung wird verstaut. Das Zelt auf den Hepco & Becker Koffer verzurrt. Auf einer Nebenstrecke zeigt das Cockpit in Richtung Sydney. Die Straße windet sich in den Blue Mountains auf und ab. Weite schnelle Kurven werden durcheilt, um dann einen weiten Blick auf das nun folgende flache Land zu erhaschen. Einige Serpentinen später sind wir auf dem Highway und quälen uns durch die verstopften Straßen. Die Bikes wühlen sich durch den Verkehr in den Stadtteil Balgowlah. Felicity erwartet uns bereits. Ein üppiges Abendbrot genießen wir nach den vielen einfachen Mahlzeiten in der Wildnis. Die Dusche wird ausgiebig genutzt und todmüde fallen wir in die Betten.
Die letzten Tage streifen wir durch Sydney, die Zeit spielt keine Rolle, lassen uns einfach treiben. Mit den Motorrädern stellt dies kein Problem dar. Es findet sich überall ein kleines Abstellplätzchen. Wir nehmen das herrliche Panorama der Harbour Bridge und des Opera House in uns auf, sitzen stundenlang am Cirqular Quai, schauen den Menschen zu, genießen leckeren und frischen Fisch & Chips, streifen durch die Straßen und verpacken am letzten Tag die Bikes in die Transportbox, um sie bei der Spedition abzugeben. Ein letztes Mal zieht es uns zum Cirqular Quai und genießen das bunte Treiben. Die Lichter der Stadt leuchten in den Sternenhimmel hinein. Ein letzter wehmütiger Blick streift auf Sydney bei Nacht, einer Stadt zum Verlieben!

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Sydney I C . Sydney II C

Sydney IIII C . Sydney III C

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2 thoughts on “Australien II

  1. Super Reise, bei mir geht es im November wieder los von Darwin nach Melbourne. Allerdings mit ein paar kleinen Umwegen. Von dem Aborigini (letztes Bild) in Sydney hab ich auch ein Bild. Scheinbar sind die 2 eine Konstante da unten am Hafen. 😀

    • Hey Pouakai – eine tolle Reise mit vielen bleibenden Eindrücken. Mein „Neid“ ist mit Euch 😉
      Die Burschen müssen ja auch irgendwie ihr Geld verdienen. Auf alle Fälle war der Kauf der CD „für das Bild“ keine der schlechtesten Entscheidungen. So wandert hin und wieder das Outback durchs Wohnzimmer!

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