Kai

Einspurteam: Kai

Kai

Schon früh wurde Kai mit dem Zweiradbazillus befallen. So nannte er mit genau 15 Jahren eine Simson Schwalbe sein Eigen. Mit diesem Mopped wurde die erste Abenteuerfahrt in die Freiheiten der ehemaligen DDR gestartet. So führte der Weg auf einen Campingplatz in der Nähe von Chemnitz und der Wettergott steuerte eine Woche ununterbrochenen Regen dazu. Dieser weichte die Freude am Zelten nicht auf und infizierte ihn trotzdem mit dem Reisevirus auf zwei Rädern.
Im Alter von 16 Jahren ging dann der Traum aller kleinen Buben der damaligen Zeit in Erfüllung. Eine Lehrstelle als Zweiradmechaniker wurde ergattert, und die Freude war riesengroß. Der Wunsch nach einem richtigen Motorrad wuchs Tag für Tag. Was war zu Zeiten hinter dem Eisernen Vorhang ein richtiges Motorrad!? Eine unlösbare Aufgabe, welche nur in einem Kompromiss enden konnte. Dieser hieß Simson 425, auch bekannt als Touren-AWO. Diese Freiheit in 250ccm und vier Takten ruhte jahrzehntelang in einem Stall eines winzigen Dorfes im Dornröschenschlaf. Ein langer kalter Winter sollte vergehen bis das alte Schätzchen in neuer Schönheit erstrahlte und gechoppt den Wind der Freiheit versprühte.

Touren I . Touren I Kai

Unzählige Touren führten durch den damals befahrbaren Raum hinter dem Eisernen Vorhang. Von unzähligen AWO Treffen wurde zu blau geschwängerter Rennluft gependelt und so manche Stunde mit Gleichgesinnten verbracht.

Zelten

Eine Unmenge an AWOs wurde gesammelt und vielen wieder Leben eingehaucht. So einige Nächte wurden durchschraubt, um früh morgens pünktlich zum Treffen starten zu können.

Eine verrückte, aber schöne Zeit! Unumkehrbar…

Nach jahrelanger Zwangspause wurden die verstaubten Schätze wieder gesichtet und ins rechte Licht gerückt. Aber ein richtiges Motorrad war es immer noch nicht.

AWO Sport . AWO Touren

Da der Puls der Ferne immer noch schlägt, wurde eine 1000er Sporty das erste „richtige“ Motorrad.

Harley.

Aber Reisetauglichkeit sah doch anders aus! So gaben die Motorräder Yamaha TDM 900, XT 660 R und dann Kawasaki KLX 250 eine klare Entwicklung vor. Kleiner, leichter und off road tauglich war der Weg. Dieser gipfelte letztendlich in einer KTM LC4 Military. Großer Tank mit mächtiger Reichweite, erklimmbare Sitzhöhe und ein Leichtgewicht. Reisefertig ab Werk!

KTM

In diesem Sinne: Ready to travel!

Eure Tina

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