25 Jahre Touratech

3 Tage – 3 Events – 1 Mega-Party

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Im Zeichen des 25-jährigen Firmenjubiläums hat die Fernreiseschmiede Touratech vom Freitag, den 12. Juni 2015, bis Sonntag, den 14.06.2015, in Niedereschach eingeladen. Zu dem besonderen Anlass fand gleichzeitig das  vierzehnte Touratech Travel Event statt. Um die Veranstaltung gebührend zu unterstreichen, wurde zeitgleich die siebete BMW Motorrad GS Trophy Germany ausgetragen. Rund 70 Aussteller folgten der Einladung und zeigten ihre Produkte und Neuerungen. BMW, Ducati, KTM, Suzuki, Yamaha, Metzler und Nolan reisten gleich mit ihren beeindruckenden Showtrucks an. Fünfzehntausend Gäste aus allen Teilen der Welt erlagen dem Ruf des Fernwehs, ließen sich nicht zwei Mal bitten und scheuten keinen Kilometer der langen Anreise.

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Pünktlich um 13.00 Uhr wurden am Freitag die bereits Anwesenden begrüßt und das sehr umfangreiche Rahmenprogramm gestartet. Spannende Vorträge, unzählige Workshops und eine attraktive Bühnenpräsentation ließen keine Wünsche offen. Es drehte sich alles rund um das Thema Motorrad und Reisen sowie den damit verbundenen Begleiterscheinungen. So wurde zur Bereifung, Fotografie, Navigation, Outdoorausrüstung und weiterem Zubehör ein vielschichtiges Wissen vermittelt und die unterschiedlichsten Möglichkeiten aufgezeigt. Gleichzeitig erfreute der II. Wahl – Verkauf die Schnäppchenjäger. Spezielle Jubiläumsangebote wurden sehr aktiv genutzt. Nicht nur hier herrschte großer Andrang. Abenteurer Ted Simon und Sjaak Lucassen wurden freudig begrüßt und mussten sich unzähligen Fragen stellen. Dirk Schäfer sorgte mit seinen exzellenten Bildern und Vorträgen für das ganz große Kino und schürte mächtig das Fernweh unter den Globetrottern. Ein Vortrag jagte den anderen. Die unzähligen Aktivitäten wurden für einige schon fast zur Qual der Wahl.

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Ein besonderes Thema liegt Jacques Albohair am Herzen. Mit dem Motorrad wird er auf Welttour gehen und dabei 75 Schulen besuchen. Das Buch „Der kleine Prinz“ wird dabei zum Leitfaden. Jacques möchte mit den Kindern Auszüge aus dem Buch lesen, um die Welt weiter zusammenrücken zu lassen und den Frieden voranzutreiben. Sonja und Claudio sorgten mit ihren Pegasoreise Podcast rund um die unterschiedlichsten Motorradthemen dieses mal nicht nur für Hörgenuss und bewiesen mit ihrem Vortrag über ihre Reise durch Sumatra, dass sich Bilder und Ton auch wunderbar vereinen lassen.
Die stets beliebten geführten Ausfahrten mussten erweitert werden, um dem Ansturm stand zu halten. Jeder konnte unter den unterschiedlichsten Touren nach Schwierigkeitsgrad  auswählen. Dass es dabei nicht immer staubfrei zuging, sollte selbstverständlich sein. Während die einen den Schwarzwald in vollen Zügen genießen konnten, kämpften sich die Teilnehmer der BMW Motorrad GS Trophy Germany von Sonderprüfung zu Sonderprüfung. Dank eines hohen Offroad-Anteils mussten die Fahrer nicht nur Fahrkönnen beweisen, sondern Teamgeist, Coolness, sichere Navigation sowie absolute Fitness sollten auch unter Beweis gestellt werden. Sichtlich geschafft kehrten die Stollenritter nach dem ersten Fahrtag zurück.
Kaum war die Nacht vorbei, schon brummten die Motoren wieder durch die kühle Luft der Morgenstunde. Ein überpünktlicher Start war äusserst wichtig. Andere hingegen hingen dem Zeitplan sichtlich hinterher. Krampfhaft fiebrig wurde sich noch auf den bevorstehenden Fahrtag vorbereitet. Ein nettes „Guten Morgen“ führte im Wettkampfstress schon zu gereizten Reaktionen. Na dann: Gute Fahrt!

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Während die Gäste all die Aktivitäten rund um das Event und die stündlichen Betriebsbesichtigungen in vollen Zügen genießen konnten, sorgten andere im Hintergrund für großen Fahrspaß am Abend. Gemeint sind Tomm Wolf und seine Helfer, die zwischenzeitlich den Parcours für das Finale vorbereiteten. Dass der „Malelobo Mann“ es sich dabei nicht nehmen lassen konnte, die Sektionen und deren Schwierigkeitsgrade selber zu testen, sollte selbstverständlich sein. Zur dieser Zeit wurde noch geschwitzt, gekämpft und alles daran gesetzt, möglichst viele Punkte zu ergattern. Die besten sechs Fahrer aus Österreich und der Schweiz sowie die zehn führenden deutschen GS-Fahrer mussten dann auf dieser finalen Strecke ihr Können unter Beweis stellen. Ein gezogenes Los entschied die Reihenfolge. Obwohl jeder natürlich sein Bestesgab, verlor der ein oder andere Fahrer nach den ersten Fehlern breits die Nerven, während andere cool den Prcour mit Bravour meisterten. Manch ein Fahrer wurde zum ungewollten, spektakulären Stuntman. Mit großer Begeisterung feuerten die Zuschauer die Finalisten an.

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Die Siegerin aus der Damenwertung nahm ebenfalls am Endausscheid teil. Ladylike, ließ sie den Herren den Vortritt und fuhr als Letze das Finale. Die Massen fieberten mit und feuerten Maike Vater, 26 Jahre jung, lautstark an. Letztendlich reichte es für den zehnten Platz. Die drei Erstplatzierten Peter Kopf, Jens Andres und Steffen Rahn schrien ihre Freude bei der Siegerehrung lautstark heraus, denn für ihre Schweißarbeit winkte ein äußerst attraktiver Preis. Sie qualifizierten sich sich für die Internationale BMW GS Trophy im nächsten Jahr. Dementsprechend wurde gebührend gefeiert und sich eine kleine Sekt-Abkühlung mit dem prickelnden Nass gegönnt.

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Spät abends traf ich Frank auf der Festmeile. Als Ersttäter berichtete er erschöpft, aber überglücklich, ausführlich von seinen Erfahrungen: Die Motorradprüfungen waren recht einfach. Viel Glück und Geschick erforderten die speziellen Sonderprüfungen. Den Pfeil und Bogen sicher zu beherrschen, die Axt zielsicher zu werfen und mit dem Kanu gegen den Strom und die Zeit zu rudern, gehören nicht zu seinen bevorzugten Motorradaktivitäten. Der Schlüssel zum Glück liegt seiner Meinung nach in der perfekten Navigation. Sein nächster Wegpunkt wird die BMW Motorrad GS Trophy Germany 2017 sein!
Alles in allem war das Event zum 25-jährigen Jubiläum von Touratech eine wirklich gelungene Veranstaltung, denn bei bestem Wetter war für jeden Besucher etwas Passendes dabei. Wir gratulieren dem Touratech-Team zu dieser Veranstaltung und drücken die Daumen für die nächsten 25 Jahre!

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